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FAQ

Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Neurodermitis? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.

 
  • Diagnose

    Wie wird Neurodermitis festgestellt?

    Da die Krankheit leicht mit anderen Hautkrankheiten wie bspw. Schuppenflechte verwechselt werden kann, ist eine ärztliche Untersuchung und Diagnose unabdingbar. Dabei wird die Haut eingehend untersucht, aber auch die übrigen Organe, um typische Begleiterkrankungen wie Asthma erkennen oder ausschließen zu können. Auch die Hände werden bei der Untersuchung mit einbezogen. Die Innenflächen können tiefe Handlinien aufweisen, die typisch für die Krankheit sind. In einigen Fällen wird das Blut untersucht und Haut- oder Allergietests durchgeführt, um Aufschluss über die Auslöser der Krankheit zu bekommen.

  • Ernährung

    Was hat die Ernährung mit Neurodermitis zu tun?

    Bestimmte Lebensmittel werden verdächtigt die Krankheit zu verschlimmern oder sogar auszulösen. Dazu gehören beispielsweise Kuhmilch und Lebensmittel, die Milch enthalten. Daher ist es besonders ratsam Babys zu stillen und keine Kuhmilch oder andere Babynahrung zu zufüttern, die Milch enthält. Fisch, Nüsse, Weizen und Eier sollten ebenfalls vermieden werden. Die darin enthaltenen Vitamine, ungesättigten Fettsäuren und Mineralien müssen allerdings entsprechend durch andere Nahrungsmittel ersetzt werden. Davon abgesehen sollte die Ernährung mit Neurodermitis ausgewogen sein. Dazu gehören Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Obst und Gemüse, wenig oder kein Fleisch und pflanzliche Fette.

  • Behandlung

    Was kann man gegen Neurodermitis tun?

    Eine komplette Heilung gibt es bei dieser Krankheit leider nicht. Meistens werden (Cortison-)Salben oder Cortison-Tabletten verschrieben. Ölbäder lindern den Juckreiz. Die trockene Haut muss außerdem regelmäßig eingecremt werden. Weitere Möglichkeiten sind UV- oder Klimatherapien.

  • Anzeichen

    Was sind die Symptome der Krankheit?

    Die typischen Symptome der Krankheit sind trockene, rote Haut und Juckreiz. Neurodermitis tritt häufig schubweise auf. Das heißt es gibt Abschnitte, die komplett beschwerdefrei verlaufen und Phasen, in denen sich die Krankheit besonders schlimm äußert und die gesamte Haut rot ist. Bei kleinen Kindern oder Babys beginnt Neurodermitis meist im Gesicht und auf der Kopfhaut. Es bilden sich schorfüberzogene, rote Stellen, die mitunter auch nässen können.

  • Arten

    Welche Typen von Neurodermitis gibt es?

    Es gibt zwei Formen der Neurodermitis: die intrinsische und die extrinsische Form. Der intrinsische Typ der Neurodermitis ist eine leichte Form der Krankheit. Hierbei sind die Blutwerte für die sogenannten IgE-Antikörper normal. Anders als bei dem extrinsischen Typen treten keine zusätzlichen Allergien der Atemwege auf. Den intrinsischen Krankheits-Typen gibt es häufiger. Er bildet mitunter die Vorstufe der extrinsischen Form von Neurodermitis. Der extrinsische Typ weist erhöhte Blutwerte der IgE-Antikörper auf. Dadurch gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit zusätzlich an Asthma oder Heuschnupfen zu erkranken.

  • Vorbeugung

    Kann man Neurodermitis vorbeugen?

    Bedingt! Bei Babys, die durch Vererbung zur Risikogruppe gehören, ist es besonders ratsam sie zu stillen und die Zufütterung von Kuhmilch oder Milchprodukten zu meiden. Ist die Krankheit bereits ausgebrochen, sollte man Reize, die Schübe auslösen können, erkennen, vermindern oder ihnen möglichst komplett aus dem Weg gehen.

  • Ursachen

    Was löst Neurodermitis aus?

    Warum jemand an Neurodermitis erkrankt, ist nicht abschließend geklärt aber es gibt gewisse Risikofaktoren. Zum einen kann die Krankheit genetisch bedingt sein. D.h. Eltern vererben sie an ihre Kinder weiter. Zum anderen ist bei Neurodermitis-Patienten häufig die Hautbarriere gestört, weshalb bspw. Allergene leichter eindringen können. Hat man die Veranlagung zu dieser Krankheit können verschiedene Auslöser dazu beitragen, dass sie ausbricht. Die auslösenden Reize sind von Patient zu Patient unterschiedlich. Bei manchen führen bestimmte Textilien, Tabak und Zigarettenrauch, verschiedene Lebensmittel oder eine falsche Reinigung zu einem Neurodermitis-Ausbruch. Andere Faktoren können das Klima, psychischer oder körperlicher Stress, Allergene oder Hormone sein.

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