Fit ab 50

Jedes Jahr werden wir ein Jahr älter - aber "alt" müssen wir deswegen noch lange nicht sein: Erfahren Sie in unserer Themenwelt "Gesund älter werden", wie Sie mit der richtigen Ernährung und Bewegung lange fit bleiben und sich so Ihre Lebensfreude und Vitalität bis ins hohe Alter bewahren.

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FAQ

Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Fit bis ins hohe Alter? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.

 
  • Mehr Bewegung im Alltag?

    Wie kann ich meine Bewegung im Alltag erhöhen?

    Mit dem Auto zur Arbeit, dann schnell den Aufzug nehmen und schon sitzt man am Schreibtisch. Wenn Sie jetzt darüber nachdenken wie viele Meter Sie am Stück gelaufen sind, ist das meist erschreckend wenig. Dabei können Sie bereits auf dem Weg zur Arbeit Ihre Bewegungsintensität wesentlich erhöhen:


    • Haben Sie die Möglichkeiten, bei schönem Wetter mal mit dem Rad zur Arbeit zu fahren?
    • Steigen Sie doch einfach mal zwei Busstationen früher aus und gehen den Rest des Weges zu Fuß.
    • Aufzug und Rolltreppe sind bequem, aber nehmen Sie lieber die Treppe, das hält fit!


    Mehr Bewegung in der Arbeitszeit:

    • Fragen Sie nicht Ihre Kollegin, ob Sie ihnen die Unterlagen mitbringen kann, sondern machen Sie sich doch einfach selbst auf den Weg.
    • Rufen Sie Ihren Kollegen aus dem Büro gegenüber nicht an, sondern gehen Sie auch mal persönlich zu ihm hin. Das stärkt ganz nebenbei auch Ihre Zusammenarbeit.
    • Gehen Sie in der Mittagspause raus und machen einen kleinen Spaziergang. Sie fühlen sich danach ausgeglichener und konzentrierter.


    Mehr Bewegung tut nicht nur unserem Körper, sondern auch unserem Geist gut!

  • Wie kann ich mich außerdem noch fit und vital halten?

    Wie kann ich mich neben einer gesunden Ernährung und ausreichender Bewegung fit und vital halten?

    Gestalten Sie Ihren Alltag abwechslungsreich und interessant. Nutzen Sie die Zeit mit Ihren Kindern und Enkelkindern für gemeinsame Unternehmungen. Bestehen Sie aber auch darauf, allein oder mit Ihrem Partner gemeinsamen Interessen nachzugehen. Reisen, Theater- und Museumsbesuche, Ausstellungen & Co - das heutige Kulturangebot lässt keine Wünsche offen. Halten Sie sich so nicht nur körperlich, sondern auch geistig fit.

  • Ausgewogene Ernährung

    Wie kann ich mich ausgewogen ernähren?

    Die Antwort ist ganz einfach: Die Mischung macht´s!


    • Satt essen sollten Sie sich an Getreideprodukten wie Vollkornbrot, Kartoffeln und natürlich an Obst und Gemüse.
    • Für tierische Lebensmittel wie Milchprodukte, Fleisch und Wurstwaren gilt: Weniger ist oft mehr.
    • Milchprodukte möglichst fettreduziert.
    • Wurst- und Fleischsorten möglichst fettarm
    • Sparsam zu verwenden sind fettreiche Lebensmittel wie Brat- und Streichfette. Verwenden Sie stattdessen zum Kochen hochwertige Pflanzenöle wie Raps- und Olivenöl.
    • Ganz wichtig: Regelmäßig und reichlich trinken, am besten 1 ½ bis 2 Liter täglich - Achten Sie darauf zu jeder Mahlzeit und immer wieder zwischendurch Wasser, Tee oder verdünnte Säfte zu trinken.
      Weitere Tipps für das richtige Trinkverhalten finden Sie in unserem Artikel Richtig trinken.

    Vielfalt macht fit!

    Kein Lebensmittel allein liefert alle wichtigen Nährstoffe. Daher ist eine vielfältige und ausgewogene Ernährung besonders wichtig.

  • Was muss man bei Sport in der zweiten Lebenshälfte beachten?

    Was muss man bei Sport in der zweiten Lebenshälfte beachten? Ist man irgendwann zu alt für Sport?

    Für Sport ist man nie zu alt! Aber besonders in höherem Alter und wenn Sie lange pausiert haben, sollten Sie vor Beginn folgendes beachten:

    • Lassen Sie einen Gesundheitscheck beim Arzt durchführen.
    • Fangen Sie langsam (!) mit dem Training an.
    • Bei körperlichen Beschwerden sollten Sie mit Ihrem Arzt abklären, welche Sportart für Sie geignet ist.
    • Vemeiden Sie eine übermäßige Belastung der Gelenke.
    • Mit Dehnübungen können Sie die Verletzungsgefahr verringern.
    • Leichtes Krafttraining fördert die Stabilität, Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit des Körpers.
    • Passen Sie das Training Ihrem Fitnessgrad an und vermeiden Sie Überbelastungen.
    • Planen Sie ausreichend Erholungsphasen ein. Sie werden eine längere Erholungszeit benötigen als in jüngeren Jahren.

  • Wie wichtig ist Bewegung in der zweiten Lebenshälfte?

    Wie wichtig ist Bewegung in der zweiten Lebenshälfte und wie viel sollte es sein?

    Regelmäßig 15 bis 30 Minuten Spazierengehen - schon damit können Sie sich schnell und verblüffend viel Gutes tun. Der ganze Körper profitiert von der Bewegung; alle Organe und viele physiologische Prozesse werden revitalisiert. In späteren Jahren stellt sich der Erfolg sogar rascher und deutlicher ein als in jungen Jahren. Neuere Studien zeigen: Diese Form von Anti-Aging greift bereits bei 2-3 bewegungsaktiven Aktionen in der Woche! Zudem halten Spaziergänge nicht nur den Körper fit, sondern sind auch für die geistige Fitness von großer Bedeutung. Das haben amerikanische Forscher in einer Studie nachgewiesen.

  • Fitnesstipps für den Alltag

    Welche Fitnesstipps für den Alltag sind leicht und für jedermann umzusetzen?

    Um körperlich fit zu bleiben, bedarf es nicht unbedingt einer sportlichen Betätigung oder eines gezielten Trainings im Fitnessstudio. Für den Anfang reichen kleine Veränderungen im Alltag.

    • Beginnen Sie den Tag schon mit Bewegung. Putzen Sie sich doch mal auf einem Bein die Zähne!
    • Lassen Sie für kurze Wege das Auto stehen. Damit sparen Sie heutzutage auch nicht unerheblich Geld ein.
    • Steigen Sie eine Haltestelle früher aus dem Bus aus oder steigen Sie später ein.
    • Machen Sie bei jeder Gelegenheit kleine Spaziergänge.
    • Machen Sie am Arbeitsplatz regelmäßig kleine Pausen, gehen Sie umher und machen leichte Gymnastikübungen.
    • Nutzen Sie jede Treppe! Sind es zu viele Etagen, gehen Sie zumindest ein paar Stockwerke zu Fuß.
    • Wenn Sie etwas in die Spülmaschine stellen oder aus dem Kühlschrank nehmen, machen Sie dabei drei Kniebeugen.
    • Selbst auf dem Sofa, vor dem Fernseher, kann man kleine Übungen machen: Beine anheben, mit den Füßen kreisen und ähnliches.

    Körperliche Aktivität sollte ein selbstverständlicher Teil des täglichen Lebens sein.

  • Gibt es Sportangebote für ältere Menschen?

    Gibt es Sportangebote speziell für ältere Menschen?

    In vielen Kommunen bieten Sportvereine und Sportstudios Veranstaltungen und Trainingsprogramme speziell für ältere Menschen an. Auch in höherem Alter kann man noch mit einer Bewegungs- oder Sportart neu anfangen! Vorher ist aber unbedingt eine ärztliche Untersuchung beim Haus- oder Sportarzt angeraten.

  • Welche Folgen hat Bewegungsmangel für den Bewegungsapparat?

    Der Bewegungsapparat ist so unmittelbar von Bewegungsmangel betroffen wie kein anderer Bereich des Körpers. Welche Folgen ergeben sich für ihn?

    Die Folgen von Bewegungsmangel lassen sich in vier Hauptkauswirkungen zusammenfassen:

    1. Arthrose: Aufgrund der schwächeren Muskulatur steigt bei Bewegungsmangel die Gefahr von Gelenkschäden. Gut entwickelte Muskeln schützen die Gelenke vor Überlastungen. Auch die Stabilität des Gelenks ist von der Stärke der Muskeln abhängig. Die Umknickneigung ist bei einer gut ausgebildeten Muskulatur deutlich geringer. Die mit Bewegungsmangel einhergehende schwache Muskulatur fördert also Schäden am Gelenk, die langfristig zur Arthrose führen. Da Bewegungsmangel häufig zu Übergewicht führt, werden die Gelenke durch das erhöhte Gewicht zusätzlich belastet, was ebenso das Entstehen von Arthrose fördert.
    2. Bandscheibenleiden: Eine Minderbelastung des Bewegungsapparates führt zu Auffälligkeiten bei der Haltung und Beweglichkeit. Langfristig führt Bewegungsmangel zu einer deutlich erhöhten Wahrscheinlichkeit für Rückenbeschwerden. Die Wahrscheinlichkeit für z.B. Lendenwirbelsäulenschmerzen ist bei Trainierten ca. 50 Prozent geringer als bei Untrainierten.
    3. Osteoporose: Bewegungsmangel, besonders bei Kindern führt im Alter zu Osteoporose und damit zu einer erhöhten Knochenbruchneigung.
    4. Mehr Verletzungen: Bei Bewegungsmangel sinkt die Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination. Eine schlechte Motorik erhöht die Gefahr sich zu verletzen.

    Mit ausreichender Bewegung können Sie vielen dieser "Altersleiden" vorbeugen und bleiben lange fit!

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