Seelische Gesundheit
Gesundheit bedeutet nicht nur körperliche Fitness, sondern auch, dass sich Körper und Seele im Einklang befinden. Wie Sie die Ballance halten können, mit seelischen Problemen umgehen und diese vermeiden, erfahren Sie in dieser Themenwelt.
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FAQ
Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Gesunder Geist? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.
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Kann Stress auch vorteilhaft sein?
Kann Stress auch vorteilhaft für den Menschen sein?
Stress ist zunächst einmal eine sinnvolle Reaktion des Körpers auf Umweltsituationen, die eine erhöhte Alarmbereitschaft sinnvoll erscheinen lassen. Der Körper reagiert auf Druck, Spannung oder Veränderung. Stress kann aber krank machen, wenn die Beanspruchungen übermäßig sind, wenn sich der Körper fast ständig in erhöhter Alarmbereitschaft befindet.
Eine gewisse Dosis an Stress kann das Leben interessanter und weniger langweilig machen. Man nennt dies Eustress. Beim "guten Stress" kommt der Organismus nach einer Stressphase von begrenzter Dauer wieder zur Ruhe. Wenn diese Stress-Situation und -reaktion aber andauert, spricht man auch von "schlechtem Stress" oder Distress.
Zu viel Stress kann schädlich sein und Krankheiten oder Unfälle verursachen. Es ist wichtig, Stresssymptome erkennen zu können und wenn nötig Schritte gegen schädlichen Stress (Distress) zu unternehmen. Häufigkeit, Vielfalt, Dauer sowie die persönliche Bewertung einer Situation entscheidet, was als Stress erlebt wird.
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Positives Denken gegen Stress?
Kann positives Denken bei Stress helfen?
Ja. Eine positive Einstellung zum Leben hilft, mit Stresssituationen besser umzugehen. Außerdem kann durch positive Gefühle die durch Stress oft geschwächte Immunabwehr wieder gestärkt werden. Positiv denken sollte jedoch nicht heißen, sich alles "schönzureden". Positiv denken heißt vielmehr, sich zum einen der schönen Momente, Erfahrungen und Dinge im Leben zu erinnern, sich bewusst zu machen, dass man bislang bereits einige schwierige Situationen gemeistert hat. Aber auch, dass man sich daran erinnert, dass Freunde und Familie zur Seite stehen. Aus solchen Gedanken erwächst Zuversicht und Kraft für schwierigere Zeiten.
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Was ist Progressive Muskelentspannung?
Was kann man sich unter Progressiver Muskelentspannung vorstellen und wofür ist sie gut?
Bei der Progressiven Muskelentspannung werden bestimmte Muskelgruppen bewusst einige Sekunden angespannt und dann wieder losgelassen. Die Entspannung der Muskeln wird durch den Gegensatz zu der vorherigen Anspannung nun intensiver wahrgenommen. Ziel der Progressiven Muskelentspannung ist es, einen Zustand tiefer Entspannung des Körpers zu erreichen. Die Methode eignet sich daher gut, um Stress oder Unruhe abzubauen und Muskelverspannungen zu lockern. Außerdem lässt sie sich überall anwenden: im Büro, im Zug oder Flugzeug, während einer Rast nach langer Autofahrt oder auch im Bett vor dem Einschlafen (um Schlafstörungen entgegenzuwirken).
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Was ist Autogenes Training?
Was ist Autogenes Training eigentlich genau und wie funktioniert es?
Beim Autogenen Training geht es darum, sich mithilfe von Selbstbeeinflussung (Autosuggestion) in einen Zustand der Entspannung zu versetzen. Die im Liegen oder entspannten Sitzen durchgeführten Übungen bestehen aus kurzen formelhaften Vorstellungen - z. B. "Meine Arme und Beine sind schwer" - , die sich der Übende konzentriert mehrere Male im Geiste vorsagt. Dabei versucht er, sich diese Vorstellungen möglichst intensiv vor sein "inneres" Auge zu führen. Die innere Vorstellung von schweren Armen und Beinen z. B. löst eine Entspannung der Muskeln aus. "Mein Herz schlägt ruhig" ist eine andere mögliche Vorstellung, die den Puls verlangsamen und den Übenden zur Ruhe kommen lassen soll. Mit zunehmendem Training verstärkt sich die Wirkung der Übungen, so dass schon in kurzer Zeit eine tiefe Entspannung zu erreichen ist.
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Wie kann man einem Burnout vorbeugen?
Welche Präventionsmaßnahmen zur Vorbeugung eines Burnout-Syndroms gibt es?
Im Betrieb trägt der Arbeitgeber die "Fürsorgepflicht" gegenüber seinen Mitarbeitern. Diese beinhaltet auch die Pflicht Mobbing im Unternehmen vorzubeugen und ggf. bereits vorhandenes Mobbing im Unternehmen schnell zu stoppen. Dabei kann der Arbeitgeber unter anderem auf folgende Maßnahmen zurück greifen:
- Fortbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter
- Schulungen für soziale Kompetenz und kommunikative Strukturen im Team
- Maßnahmen zur Verbesserung des Betriebsklimas
- Hilfeangebote für gemobbte Angestellte
- Personalrat und Betriebsvereinbarungen gegen Mobbing
- Beratungsangebote bei psychischen Problemen
- Rasche Versetzung oder Kündigung des Täters
- Offene Aussprachen
- Analysieren der Situation
- Schulungen für Führungskräfte zur Konfliktlösung
Damit Beschäftigte Mobbing eigenständig vorbeugen können, ist der richtige Umgang mit Konflikten wichtig. Informationen hierzu erhalten Sie in Konfliktlösungsseminaren oder passender Literatur ("Emotionen am Arbeitsplatz: Teamkonflikte erkennen und lösen" von Franz Will). Ebenso bedeutend ist die Integration in das Team. Außenstehende sind "anfälliger" für Mobbing. Zeigen Sie Engagement und Interesse bei der Teamarbeit und an der Arbeit Ihrer Kollegen.Sollte es im Job mal wieder stressig sein, achten Sie darauf, dass Sie den Ärger nicht unwillkürlich an Ihren Kollegen oder zu Hause raus lassen. Regelmäßige Entspannungsübungen können helfen Stress schneller abzubauen und in stressigen Situationen besser reagieren zu können. Passende Kurse finden Sie in unserer Kursdatenbank.
Sollten Sie bereits gemobbt werden, erhalten Sie in unserem Topartikel "Für gutes Klima sorgen" nähere Informationen im Umgang mit Mobbing.
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Hat Stress negative Folgen über das unangenehme Empfinden hinaus?
Stress ist unangenehm, aber manchmal auch unvermeidlich. Was kann denn schlimmstenfalls passieren, wenn man oft gestresst ist?
Chronischer, negativer Stress kann zahlreiche Beschwerden und Krankheiten auslösen oder verstärken, z.B. - Verspannungen, Verkrampfungen - Kopfschmerzen - Schlaflosigkeit - Herz-Kreislaufbeschwerden - Magenschmerzen, Reizmagen, Reizdarm - Allergien - Tinnitus Im Extremfall kann es durch chronisch erhöhte Konzentrationen von Stresshormon im Blut zur degenerativen Veränderung von Organen (z.B. Nieren) und zu Organversagen kommen. Wenn ein Mensch im Dauerstress steht, können daraus Krankheiten entstehen. Diese können sich entweder in psychischen Störungen oder in körperlichen Erkrankungen zeigen. Im Bereich der Psyche treten häufig Depressionen, das Gefühl des Ausgebranntseins (Burn Out) und Angststörungen auf. Körperlich kann sich der Dauerstress beispielsweise in Kopf- und Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Magengeschwüren und Herz-Kreislauferkrankungen äußern. "Stressrauchen" und "Stresstrinken" und Medikamentenmissbrauch sind häufige Reaktionen auf chronische Überlastung. Häufig tritt auch eine gesteigerte Aggressivität auf.
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Kann psychischer Stress Angst auslösen?
Stress ist als Ursache für vielerlei Beschwerden im Gespräch. Kann lange andauernder Stress auch zu Angsterkrankungen führen?
Ja, Angstgefühle können auch bei psychischem Stress ausgelöst werden. Wer Anzeichen für die Krankheit bei sich bemerkt, sollte sich zuerst vom Hausarzt oder Internisten untersuchen lassen, um körperliche Ursachen auszuschließen.
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Glück durch Essen?
Schokolade gilt vielen nicht nur als Dickmacher sondern auch als effektiver Glücklichmacher. Die gleiche Wirkung wird Bananen nachgesagt, sogar ohne dermaßen kalorienreich zu sein. Kann man mit speziellen Nahrungsmitteln also auch affektive Störungen behandeln?
Diese Lebensmittel führen zwar zu einer etwas höheren Ausschüttung des Botenstoffes Serotonin, aber das reicht bestimmt nicht, um eine schwerere Depression zu mildern. Wer unter depressiven Verstimmungen mit Krankheitswert leidet, dem ist mit einer Tafel Schokolade also nicht geholfen.
Fit von klein auf -
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