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Wie kriege ich alles unter einen Hut? - Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Seit 2007 gibt es das Elterngeld, das Müttern und Vätern die gemeinsame Betreuung ihres Kindes nach der Geburt ermöglicht, ohne große finanzielle Einbußen hinnehmen zu müssen. Auch der Wiedereinstieg in den Beruf soll durch das Elterngeld erleichtert werden. Dennoch bleibt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine Herausforderung. Doch mit einer guten Planung ist sie durchaus zu meistern.

Bild: iStockphoto.com/didon009
iStockphoto.com/didon009

Die Einführung des Elterngelds bedeutet eine Entlastung für die Eltern in der ersten Zeit nach der Geburt, denn sie können sich nun, im Gegensatz zum früheren Mutterschaftsgeld, die Betreuung ihres Kindes in den ersten Lebensmonaten teilen. Das ermöglicht Vätern, mehr Zeit mit ihrem Nachwuchs zu verbringen und bietet Müttern unter anderem den Vorteil, dass sie nicht so lange aus ihrem Beruf aussteigen müssen und so der Wiedereinstieg leichter fällt.

Doch was, wenn die Zeit des Elterngeldes vorbei ist und beide wieder arbeiten? Dann ist gute Planung und Organisation gefordert. Um Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, ohne dabei den Kopf zu verlieren, ist Folgendes besonders wichtig und hilfreich:

  • Eine gute und verlässliche Kinderbetreuung.
    Für die Betreuung Ihres Kindes stehen neben der Kita noch viele andere Möglichkeiten zur Verfügung, mit der Sie die Kinderbetreuung besser mit Ihren individuellen Arbeitszeiten abstimmen können, wie z.B. Tagesmütter, Au-Pairs oder private Elterninitiativen (mehr dazu hier).

  • Ein „Plan B" für Notfälle.
    Für eventuelle Notfälle sollten Sie eine Alternative parat halten. Was ist z.B. wenn das Kind krank ist und nicht in die Kita kann? Oder wenn Überstunden anfallen? Wer kann dann auf das Kind aufpassen? Im Freundes- oder dem Verwandtenkreis, in der Nachbarschaft oder vielleicht auch andere Kita-Eltern gibt es sicherlich jemand, den Sie fragen können.

  • Ein gutes Zeitmanagement.
    Nirgendwo ist Zeitmanagement wohl so wichtig wie bei berufstätigen Eltern. Mit einer guten Planung (z.B. mit Hilfe eines Wochen- oder Monatsplans) können Sie Ihre Zeit effektiver nutzen und somit mehr Zeit für sich und Ihre Familie gewinnen.

  • Mut zur Unvollkommenheit.
    Trennen Sie sich von zu hohen Erwartungen an sich selbst: Sie können nicht perfekte Eltern, stets freundliche Kollegen und durchorganisierte Hausfrau bzw. Hausmann in einem sein. Das ist auch gar nicht nötig. Wichtiger sind für Ihr Kind möglichst entspannte und zufriedene Eltern - dafür kann der Abwasch ruhig mal stehen bleiben.

  • Kinder zur Mithilfe erziehen.
    Eltern müssen nicht alles im Haushalt allein erledigen. Vielmaehr sollten sie sogar - ganz ohne schlechtes Gewissen - Aufgaben an ihre Kinder abgeben. Dies ist nicht nur eine Entlastung für die Eltern, sondern auch eine wichtige pädagogische Haltung: Wer seinem Kind schon in jungen Jahren beibringt, dass Hilfe im Haushalt (Arbeit) etwas Selbstverständliches und Gutes ist, tut damit nicht nur sich, sondern auch seinem Kind einen großen Gefallen.
    Auch kleine Kinder können schon im Haushalt helfen (z.B. beim Tisch abwischen oder Geschirr wegräumen), was sie oft mit Freuden tun.

Berufstätige Eltern haben oft Angst, ihre Kinder zu vernachlässigen. Besonders Frauen, die schon bald nach der Geburt wieder arbeiten möchten, fürchten oft, für eine schlechte Mutter gehalten zu werden oder haben Zweifel, ob dass Kind nicht doch darunter leiden könnte. Solche Ängste sind aber unbegründet, sofern das Kind gut betreut wird und sich dort wohl fühlt.
Kinder können sogar auf zwei Arten von der Berufstätigkeit der Eltern profitieren: Einerseits sind die Eltern zufriedener, wenn sie sich im Job verwirklichen und mit dem Beruf eine Abwechslung zum Familienleben schaffen können - das lässt das Miteinander zuhause umso harmonischer werden. Und selbst wenn nicht jeder so einer erfüllten Berufstätigkeit nachgeht: auch hierin sind Sie für Ihr Kind ein wichtiges Vorbild, in dem Sie trotzdem „ihren Mann oder ihre Frau stehen" und das Leben mit seien Anforderungen meistern. Und andererseits nutzen berufstätige Eltern die Zeit, die sie mit ihren Kindern verbringen, meist besonders intensiv. Und das ist, worauf es letztendlich ankommt, egal ob berufstätig oder nicht: Auf die Qualität der gemeinsam verbrachten Zeit, nicht auf die Länge.

Weitere Informationen:

Mehr zum Thema Elterngeld inklusive einem Elterngeld-Onlinerechner finden Sie hier.

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